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Die Schlösser von Cannero

Lago Maggiore

Die Castelli di Cannero Riviera, namens "Malpaga", tauchen aus dem nicht weit vom Ufer entfernten Wasser, in nur wenigen Kilometern von der Siedlung, auf. Sie erheben sich auf zwei kleinen Inseln, die im Mittelalter befestigten wurden und von Räuberbanden benutzt wurden, um Untaten zu begehen und den Handel mit der benachbarten Schweiz zu kontrollieren. Die Reinheit des umliegenden Wassers hat sich die Blaue Flagge verdient.

GESCHICHTE DER CASTELLI DI CANNERO
Die Geschichte ist die der „Malpaga-Brüder“, die fünf Mazzarditi-Brüder, die zwischen 1403 und 1404 das Dorf Cannobio an sich rissen und die Küstenbevölkerung mit räuberischen Taten erpressten. Sie zwangen der lokalen Bevölkerung die Errichtung einer Festung auf, die später "Burg von Malpaga" genannt wurde, um einen sicheren und befestigten Ort zu haben, von dem aus sie für ihre Raubzüge aufbrechen konnten. Um den Raubzügen und der Gewalt ein Ende zu setzen, belagerte Herzog Filippo Maria Visconti im Jahr 1414 die Festung und zwang die Banditen, sich aufgrund des Hungers zu ergeben. Die Burg wurde daraufhin dem Erdboden gleichgemacht. An ihrer Stelle errichteten die Borromeo, Herren des Sees, zwischen den Jahren 1519 und 1521 die "Vitaliana", eine Festung zur Verteidigung des oberen Lago Maggiore vor Schweizer Einfällen. Sie wurde in Erinnerung an Vitaliano Borromeo so benannt. Im achtzehnten Jahrhundert wurden die Burgen aufgegeben und verfielen langsam. Die moderne Statue der Madonna auf der kleineren Insel stammt von Giannino Castiglioni (1884 – 1971).

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