Slow Trekking
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b - SLOW TREK - n.12 Lago Maggiore: CANNOBIO – MONTE GIOVE

DIE FOLGENDE ROUTE BEZIEHT SICH AUF DAS BUCH "SLOW TREK" IM DISTRETTO TURISTICO DEI LAGHI MONTI E VALLI: ES IST IM PAPIERFORMAT IN DEN FREMDENVERKEHRSBÜROS DER GEGEND ERHÄLTLICH UND ALS E-BOOK IN DER SEKTION UNSERER WEBSEITE ABRUFBAR.

Längere Wanderung auf einem halben Rundweg durch dichte Wälder und eindrucksvolle verlassene Dörfer bis zu einem großen Balkon mit Rundblick über den nördlichen Lago Maggiore und das Cannobina-Tal.

Ausgangsort: Sant’Agata di Cannobio (450 m)
Zielort: Monte Giove (1298 m)
Höhenunterschied: 850 m insgesamt
Entfernung: 9 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 4 Stunden und 30 Minuten insgesamt
Art der Wege: gemischt (Wanderweg, asphaltierte Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Schilder „Monte Giove“; weiß-rote Markierungen; Schilder „Biessen“ und „Sant’Agata“; alte gelb-rote Markierungen
Wasser: Brunnen in Sant’Agata
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig, wenn kein Schnee liegt
Wie man hinkommt: der Ort ist 38 km entfernt von Gravellona Toce. Hauptstraße SS34 Richtung Verbania/Locarno. Nach der Ortschaft Cannobio biegt man nach links ab, in Richtung Ronco und Sant’Agata. Großer Parkplatz auf der linken Seite kurz vor dem Ort. Mit dem Bus: Linie 17 Cannobio–Sant’Agata (www.vcotrasporti.it).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi www.distrettolaghi.it; Fremdenverkehrsbüro IAT – Largo alla Chiesa 3, im Palazzo Parasio, Cannobio www.procannobio.it; Gemeinde Cannobio www.comune.cannobio.vb.it

Die Tour

Das Dorf Sant’Agata liegt oberhalb der Ortschaft Cannobio, wo sich bereits ein schöner Blick über den See eröffnet. Beim Parkplatz nimmt man den Fußweg, der am Ende mit einer Schranke verschlossen ist (blaues Fußgängerschild „strada privata“ und rot-weiße Zeichen) in Richtung eines Feldwegs, der dann zu einem Wanderweg wird, und an einer Grundschule vorbei auf die asphaltierte Straße führt. Man geht auf die Kirche zu, die man bereits sehen kann, und kommt zu einem wundervollen großen Balkon über dem See (Brunnen, WC und Bar). Man geht am religiösen Gebäude vorbei, unter einem Bogen durch und weiter durch das Labyrinth der Dorfgassen, wobei man den weiß-roten Punkten folgt, bis die Häuser enden und ein Weg nach rechts ansteigt (Schild „Monte Giove“). Es geht ein Stück zwischen Kastanienbäume und Eichen ziemlich steil bergauf, bis zu der kleinen Kirche S. Luca (687 m), mitten im Wald. Man wandert dann nach links nicht ganz so steil weiter bergauf durch ein schönes terrassiertes Gebiet, auf dem ab und zu einige Ruinen erscheinen. Kurz nach den Resten einer Ortschaft kommt man zu einer Abzweigung nach rechts (Schild „Monte Giove“), die man einschlägt.
Anmerkung: Achten Sie auf diese Stelle, auf dem Rundweg kommt man hier wieder zurück.
Nun geht es wieder in den Wald bis zu einer asphaltierten Straße, dieser folgt man nach links bergauf, um sie dann fast sofort wieder zu verlassen und auf einem Wanderweg links weiter bis nach Marcalone (860 m) zu gehen. Von diesem Dorf aus, das mit seinen Spielwiesen und einem Ferien-Bauernhof schon selbst ein Ausflugsziel sein kann, hat man einen wundervollen Blick auf den See.
Anmerkung: man kann auch mit dem Wagen bis hierher fahren, allerdings ist die Straße sehr schmal.
Sobald man die Wohnhäuser erreicht hat, geht es auf einer Treppe links („Monte Giove“) weiter, um dann das ganze Dorf zu durchqueren. Man kommt an die asphaltierte Straße, die man überquert, um den Wanderweg (Schild „Monte Giove“) einzuschlagen. Wenig später kommt man zu einer Gabelung mit weiß-roten Markierungen an beiden Pfaden, der breitere rechte Weg ist besser mit neueren Wegweisern. Der Wald besteht nun aus dicht aneinander stehenden Fichten. Wenn man die asphaltierte Straße erreicht hat, folgt man ihr nach rechts weiter bergauf und kommt zu einer ersten Abzweigung rechts, die eine große Kurve abkürzt (man braucht ihr aber nicht zu folgen), dann geht ein zweiter Weg links ab, der wieder eine kleine Abkürzung ist. Den dritten Wanderweg, der von der asphaltierten Straße nach rechts abzweigt, muss man aber einschlagen, da er die Straße ein großes Stück abkürzt, auch wenn es über einen steilen Anstieg zwischen Fichten bergauf geht (gut auf die weiß-roten Punkte achten, da man hier leicht vom Weg abkommen kann). Man stößt dann wieder auf die Straße, die hier in einen Waldweg übergeht und folgt diesem nach rechts, weiter bergauf, wobei sich die Vegetation ändert und zwischen Birken lichter wird. Nun erreicht man eine Gabelung zischen dem Waldweg und einem Wanderweg nach rechts, beide sind mit „Monte Giove“ beschildert. Beide Wege sind richtig, wir empfehlen aber den Waldweg, da der Wanderweg – zur Zeit der Ortsbegehung– schlecht war; außerdem geht es über den Waldweg auf einem richtigen Rundweg weiter. Man folgt also auf dem Waldweg, der langsam ansteigt, bis man nach einer Serpentine einen Wanderweg nach links (Holzschild) einschlägt. Die Landschaft öffnet sich auf diesem letzten Anstieg und gibt das Panorama frei, bis man den Gipfel mit Kreuz erreicht, wo eine künstlerische Bank den Varianten des Namens Jupiter („Giove“) gewidmet ist. Nachdem man den 360° Rundblick ausgiebig bewundert hat, geht es auf einer breiten Graspiste auf der anderen Seite hinunter. Die Piste wird schnell zu einem Wanderweg, der zwischen zunächst zwergwüchsigen dann immer größeren Birken mit Unterwald aus Farn steil bergab führt. Man kommt schließlich auf einen Waldweg, dem man nach links folgen muss und erreicht leicht abwärts gehend eine Kreuzung. Man wendet sich nach links zu den Tischen (Schild „Biessen“) und geht auf einem Feldweg weiter, der zum Dorf Rombiago (1167m) führt, kurz vor dem Ort nimmt man einen Wanderweg nach links (Schilder „Biessen“). Achtung, das nächste Stück ist nicht gut erkennbar, man kann leicht den falschen Weg nehmen: man darf nicht parallel zum Dorf gehen, sondern bergab durch den Birkenwald, um dann auf einen Wanderweg nach links zu stoßen (altes Schild „Biessen“). Hier geht es im dauernden Abstieg, der mit alten gelb-roten Schildern gekennzeichnet ist, im weiter bergab, erst durch Birkenhaine, dann durch Kastanien- und Eichenwald. Kurz nach einer kleinen Häusergruppe kommt man zu einer Gabelung, an der man nach links gehen muss (Schild „Sant’Agata“). Der Wanderweg ist lang aber gemächlich, nach einem einzelnen Bildstock kommt ein ziemlich exponiertes aber ungefährliches Stück, senkrecht über dem Cannobina-Tal.
Anmerkung: hier kann man rechts unten die Kirche Sant'Anna aus dem 17. Jh. sehen; sie liegt über einer vom Wasser eingeschnittenen Schlucht, die man auf einer kleinen mittelalterlichen Brücke überquert.
Der Wanderweg geht weiter gemächlich bergab zu den Überresten des Dorfes, an denen man schon auf dem Hinweg vorbeigekommen ist, von hier aus geht es bergab zurück zu der Kapelle S. Luca und dann steil abwärts bis zum Ausgangsort Sant’Agata.

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Dieser Ausflug ist recht lang, wegen der schönen Landschaften jedoch unbedingt empfehlenswert, aber nur für ältere oder an das Wandern gewöhnte Kinder geeignet.

Ausarbeitung der Strecke: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Texte: Franco Voglino und Annalisa Porporato

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