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Outdoor & Natur

STRECKE SLOW TREK - Rundweg von Quarna

Lago d'Orta
10,00 km
Pfadlänge
500 m
Höhenunterschied
3-6 Stunden
Dauer der Route
Difficile
Schwierigkeitsgrad der Route

Tour, die über friedliche Seenlandschaften, ein Musikmuseum und eine im Gebirge versteckte Wallfahrtskirche zu einem prachtvollen Balkon oberhalb des nördlichen Lago d’Orta führt.

Ausgangs- und Zielort: Piazza Capitano Beltrami, Cireggio (380 m)
Höchster Punkt: Quarna Sopra (860 m)
Höhenunterschied: Etwa 500 m insgesamt
Entfernung: 10 km insgesamt
Wanderzeit ohne Pausen: 4 Stunden insgesamt
Art der Pfads: gemischt (Wanderweg, Straße, Waldweg)
Wegweiser: weiß-rote Schilder
Wasser: Brunnen in den Dörfern
Empfohlene Jahreszeit: ganzjährig.
Hinkommen: Ortsteil von Omegna, etwa 2 km westlich der Stadt gelegen. Auf dem Platz Beltrami, neben der Pfarrkirche gibt es einige Parkplätze, es ist allerdings empfehlenswert, den Wagen auf dem Parkplatz des Friedhofs (400 Meter östlich, an der Via Leonardo Da Vinci) stehen zu lassen. – Mit dem Bus Linie Domodossola-Omegna, Novara-Borgomanero-Omegna-Domodossola (www.comazzibus.com).
Informationen: Distretto Turistico dei Laghi – www.distrettolaghi.it; IAT Fremdenverkehrsbüro – Piazza XXIV Aprile 17, Omegna - www.proloco.omegna.vb.it; Gemeinde Omegna – www.comune.omegna.vb.it; Gemeinde Nonio – www.comune.nonio.vb.it; Gemeinde Quarna Sotto – www.comune.quarnasotto.vb.it; Gemeinde Quarna Sopra – www.comune.quarnasopra.vb.it

die Tour

Man startet in Cireggio, einem Ortsteil von Omegna, wo der Widerstandskämpfer und Partisanenkommandant, Filippo Maria Beltrami (1908-1944) geboren ist, auf dem Platz vor der barocken Pfarrkirche, Santa Maria Assunta. Mit dem Rücken zur Fassade der Kirche geht man nach links in die Via Varallo, leicht bergab (Schild „Ponte Bria 0h30“ – „Laghetti di Nonio 0h40“) und erreicht weiter abwärts eine Kreuzung. Man nimmt die mittlere Straße (weiter Via Varallo) und kommt in die Außenbezirke der Ortschaft bis zur Brücke, Ponte Bria. Sofort hinter der Brücke schlägt man rechts die Via Ponte Bria ein, es geht sehr langsam bergauf und der Weg dringt in ein hübsches Tal ein. Ein weiß-rotes Schild zeigt dann eine Abzweigung nach links an. Auf einer Schotterpiste, die anfangs parallel neben der Straßen verläuft, um dann steiler anzusteigen, bleibt man immer auf dem besser erkennbaren Weg (es fehlen Zeichen, die helfen könnten). Auf diese Weise erreicht man den Anschluss an einen eben verlaufenden Wanderweg und geht links weiter, bis man zu den beiden kleinen Seen, Laghetti di Nonio kommt, die durch eine Art Damm voneinander getrennt sind. Wenig oberhalb des Gasthofs gibt es einen Picknick- und Spielplatz (Brunnen). Nach der nötigen und verdienten Pause geht man zurück bis zum Anfang des Sees und schlägt dort auf einen gepflasterten Weg nach links bei einem mächtigen Buche ein. Es ist keine richtige Straße, sondern eher ein mit Steinplatten bedeckter Wasserkanal, man sieht es, wenn man durch die Löcher schaut, auf die man ab und zu stößt. Die Strecke ist sehr angenehm, kühl und langsam ansteigend, wenn auch an einigen Stellen leicht exponiert (auf lebhafte Kinder aufpassen). Ein steil ansteigender Wanderweg bringt einen schnell zur Brücke des Kraftwerks Brolo, diese überquert geht es weiter nach links auf einem anfangs gepflasterten Weg, der dann zu einer Treppe wird, die um das alte Gebäude herumführt. Der Anstieg ist nun sehr steil und führt im Zickzack bis zu einem kleinen See für Sportangler. Man geht am See vorbei auf einer Asphaltstraße und schlägt an der Gabelung den linken Weg ein, der nach Quarna Sotto (800 m, Brunnen) führt. Auf dem großen Platz des Ortes steht ein ungewöhnliches Musikinstrument, ein Horn. Außerdem liegt hier die Kirche San Nicolao aus dem 18. Jh.

Quarna Sotto wird das „Dorf der Musik“ genannt, da man hier in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann, Blasinstrumente zu bauen. Diese Tätigkeit entwickelte sich und wurde auf der ganzen Welt bekannt unter „Rampone & Cazzani“, einer Marke die heute noch existiert (www.ramponecazzani.com). Das Musikmuseum erinnert an diesen unternehmerischen Erfolg mit der Ausstellung von über 300 Blasinstrumenten und die Vorführung früherer Verarbeitungsverfahren (Besichtigung mit Anmeldung unter +39 0323.89622).

Wenn man vor der Fassade der Kirche steht, wendet man sich nach links ansteigend in die Via Filippo Beltrami und kommt so an dem kleinen Museum für Blasinstrumente vorbei.

Alternative: wenn man nicht auf der, wenn auch wenig befahrenen Hauptstraße gehen möchte, kann man statt der ansteigenden Via Beltrami der Salita San Giuseppe abwärts folgen, nach links, um dann bei einem Bildstock rechts die Via delle Fontane einzuschlagen, die ansteigt. Wenn man auf die breitere Straße kommt, geht man rechts weiter bergan und erreicht wieder die höher gelegene Via Beltrami. Auf diese Weise muss man allerdings zum Museum ein Stück in der Via Beltrami zurückgehen.

Auf der Asphaltstraße, die beständig ansteigt, kommt man nach Quarna Sopra (860 m), vorbei an dem Oratorium Madonna del Pero (von 1598), während die Pfarrkirche Santo Stefano aus dem 16. Jh. etwas weiter links liegt. Hinter dem Rathaus geht man nach links (Schilder „Belvedere“), um die Via Circonvallazione/Via Fontegno zu erreichen, der man nach links folgt. An der nächsten Kreuzung, außerhalb der geschlossenen Ortschaft geht man rechts bergab, bis man zu einer Schranke kommt, hinter der man das Belvedere (830 m) erreicht. Einstmals war dies ein Platz zum Tontaubenschießen, heute ist es eine friedliche Wiese mit Tischen und einem weiten Panorama auf den See und die weiter unten liegenden Dörfer, (wenn man sein Auto auf dem Parkplatz des Friedhofs in Cireggio geparkt hat, kann man es jetzt vielleicht sehen) auf die Nonio-Seen: ein unvergleichliches Schauspiel! Nach einer angemessenen Zeit, um diesen wunderbaren Ausblick ausgiebig zu genießen, geht man zurück zur größeren Weggabelung und hier nach rechts (Schilder „Santuario Fontegno“) und auf einem schön gepflasterten Weg kommt man zur Wallfahrtskirche Fontegno (750 m) Brunnen) aus dem 17.-19. Jahrhundert. Sie ist der Madonna della Neve gewidmet und liegt fast versteckt, an den Berg geschmiegt und von Bäumen geschützt, ebenfalls in einer wundervollen Panoramaposition. Man geht an diesem Komplex vorbei und dann auf einem sehr steilen Weg, der zum Teil gepflastert ist, abwärts, um schließlich über eine Treppe die Asphaltstraße zu erreichen. Man wendet sich nach links und kommt zur Kirche von Cireggio, deren Glockenturm schon von weitem sichtbar ist.

weitere Informationen

„Quarna, ein Dorf für die Musik“
Seit 1979 findet jeden Sommer in dieser Gegend ein Musikfestival mit international bekannten Musikern statt (www.quarnamusica.it).
Omegna
Diese Handwerks- und der Industriestadt ist vor allem für ihre Haushalts- und Küchenprodukte bekannt, mit Marken wie Alessi, Piazza, Girmi, Lagostina usw. Hier wurden die Espressomaschine, der bekannteste Dampfkochtopf und der Nudelkochtopf erfunden. Im Forum Museum kann man die Geschichte nachvollziehen (www.forumomegna.org).

Ratschläge zum Wandern mit Kindern

Diese Strecke ist recht lang und endet mit einem sehr steilen und daher schwierigen Abstieg. Die Mühe lohnt sich aber unbedingt wegen der schönen Aussichten und der sehr vielfältigen Landschaften, die man durchquert. Für Kinderwagen nicht geeignet. Kein Problem dagegen für Kindertragerucksäcke.

Wegmacher: Franco Voglino, Annalisa Porporato und Nora Voglino
Autoren von Texten: Franco Voglino und Annalisa Porporato

Live
Heavyrain
Starkregen
4,8°
(VB)

45.87253851378, 8.3895742893219

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