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Torretta medievale e antiche mura

Valli dell'Ossola

Die Mauern, die die alte Ortschaft, den Hauptort des Ossolatals, umschließen.

Rund um den Weiler Domodossola verlief einst eine fünfeckige Stadtmauer mit Wachtürmen, die mit sechs mit Fallgittern und Zugbrücken ausgestatteten Toren ausgestattet war. Die Befestigungsanlage war zudem außen durch einen wasserlosen Graben geschützt.  
Heute sind noch einige Abschnitte der Mauern erhalten, insbesondere entlang der Via Canuto, Via Monte Grappa und Via Facchinetti. Dort befinden sich Wehrgänge zur Überwachung sowie Unterstände mit Schießscharten, gekrönt von guelfischen Zinnen. Auch die Überreste eines Eckturms an der Via Canuto sowie ein kleiner Turm in der Via Monte Grappa sind noch sichtbar. Letzterer wurde kürzlich restauriert und um ein Amphitheater erweitert, das heute für kulturelle Veranstaltungen und Aufführungen genutzt wird.
Weitere Mauer- und Turmreste sind in neuere Bauten integriert.
Der Bau der Stadtmauer wurde um das Jahr 1303 von den Bischöfen von Novara begonnen, um den Ort gegen die wiederholten Einfälle aus dem Wallis zu verteidigen. Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Mauern mehrfach erneuert, auch aufgrund von Schäden durch Überschwemmungen des Flusses Bogna. Archäologische Ausgrabungen belegen, dass ihre Verteidigungsfunktion mindestens bis ins 16. Jahrhundert aufrechterhalten wurde.
Erst in der napoleonischen Zeit, mit dem Bau der 1805 eröffneten Passstraße über den Simplon, wurden große Teile der Mauern und Tore abgetragen, um die Durchfahrt von Kutschen zu ermöglichen.

Credits © Susy Mezzanotte
 

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vie Canuto, Monte Grappa, Facchinetti, Marconi e Fratelli Di Dio
28845 - Domodossola (VB)

46.114181723942, 8.2931133322691

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