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Torre di Feriolo

Lago Maggiore

Der Turm, der zwischen den Granitsteinbrüchen aufragt 

Der Turm von Feriolo erhebt sich auf einer Anhöhe, umgeben von den Hängen des Mottarone mit seinen rosafarbenen Granitsteinbrüchen und mit Blick auf den Lago Maggiore. Von hier aus überblickt man das untere Toce-Tal.
Die Befestigungsanlage besteht aus einem zentralen Turm aus weißem und rosafarbenem Granitblöcken, der eine Höhe von etwa 9 Metern erreicht. Im Inneren sind in der Mauerstärke noch der Kaminschacht mit Teilen des Rauchabzugs sowie ein Kellergeschoss mit Tonnengewölbe erkennbar.
Auch Überreste der Umfassungsmauern, die ursprünglich vermutlich aus zwei Mauerringen bestanden, sind erhalten. 
Der Turm stammt wahrscheinlich aus dem XII.-XIII. Jahrhundert und wurde in der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts von Ludovico il Moro umgebaut.
Aufgrund ihrer strategischen Lage wurde die Anhöhe während des Ersten Weltkriegs im Rahmen der sogenannten “Cadorna-Linie” mit Stellungen für Geschütze ausgestattet, wobei teilweise Steine der mittelalterlichen Ringmauer wiederverwendet wurden.

Die Anhöhe mit dem Turm ist über einfache Wanderwege erreichbar, und zwar entweder über eine breite Schotterstraße, die von der Strada dei Cavalli abzweigt oder über den Saumpfad, der in der Ortschaft Feriolo am Ende der Via alle Cave beginnt.

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