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Schlucht von Sant'Anna und Valle Cannobina

Lago Maggiore

Ein hervorragender Platz zum entspannen mit aufregenden visuellen Eindruecken. Um die Schlucht von Sant'Anna zu erreichen fahren wir mit dem Auto von Cannobio auf der Bundesstrasse Val Cannobina Richtung Sant'Anna (ca. 15 Automin.). Man sieht zu seiner Rechten den Fluss Cannobino und etwas im Hintergrund die Kirche Sant'Anna. Hier befindet sich ein exzellenter Parkplatz wo man das Fahrzeug abstellt. Moechte man in dem bezaubernden Fluss und der Schlucht schwimmen gehen so folgt man der Bruecke und haelt sich anschliessend rechts wo man auf eine Kopfsteingepflasterte Treppe stoesst die bis zum Ufer hinab fuehrt. Hierbei handelt es sich um ein sehr beliebtes Ausflugsziel das auch von den Einheimischen stark frequentiert wird. Sogar Taucher kann man hier antreffen. Vom Parkplatz fuehren zwei Bruecken ueber die Schlucht zur anderen Seite wo sich die Kirche befindet welche zwischen den Jahren 1630-31 errichtet wurde.
Die Schluchten von Sant’Anna sind ein authentisches Schauspiel der Natur und liegen in der Nähe von Cannobio: glatte Wände und Überhänge, tiefe Gewässer und grüne Felsvorsprünge die den Anschein haben den stillen Wasserlauf, der auf ruhige Weise den ganzen Klamm überquert, streng zu überwachen. Es sind die Gewässer des Baches Cannobino, die mittels unerbittlicher tausendjähriger Machenschaften, in dem Abgrund des Felsens graben, der eine Tiefe von 25 Metern erreicht.

Seinen Name erhielt das Valle Cannobina von seinem Hauptort, der am Taleingang liegt. Das Tal umfasst die Gemeinden Cannobio, Valle Cannobina (entstanden durch die Zusammenlegung von Cavaglio Spoccia, Falmenta und Cursolo Orasso), Gurro und Malesco (Ortsteil Finero). Orographisch gesehen liegt es eingekeilt zwischen den Tessiner Alpen und dem Verbano. Durchflossen wird es vom Gebrigsbach Cannobino, dessen Wasser tiefe Schluchten und eindrucksvolle Augenweiden schuf. Nach dem Bischofsbesuch von San Carlo Borromeo im Jahre 1547 erhielt der alte Saumpfad den Namen “Strada Borromea” (Borromäische Straße), die auch heute noch zu Fuß begehbar ist. Ein wahres Naturschauspiel, das nicht weit von der Ortsmitte von Cannobio liegt und zu Fuß erreicht werden kann, wenn man Richtung der Berge über dem Ort geht, sind die Sant’Anna-Klammen, die über Millionen von Jahren vom Wasser des Cannobino-Baches ausgehöhlt wurden und heute eine Tiefe bis zu 25 Meter aufweisen. Zwei Brücken überqueren diese Klamm: die ältere „Dell’agostana” genannte Brücke und die Autobrücke. Der Name der erstgenannten Brücke leitet sich von der naheliegenden Kapelle ab (1638). In dieser sehenswerten Kirche fallen vor allem die gewundenen Säulen aus schwarzem Marmor beim Hochaltar sowie wertvolle Gemälde zum Leben der Heiligen Anna ins Auge. Erwähnenswert sind aber auch die Fresken der noch älteren Kapelle der Madonna di Loreto, die heute die Abside bildet, und vor dem Bau der heutigen Kirche entstanden ist.

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