Arona
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SLOW CITY - ARONA

Anerkennungen
Orange Fahne des italienische Touring Clubs

Höhe
212 ü.d.M.

Schutzpatron
13. März, Heilige Graziano und Felino, Carpoforo und Fedele

Markttag
Dienstag (freitags kleiner Lebensmittel- und Blumenmarkt)

Touristeninformationen
www.comune.arona.no.it/turismo

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DAS DORF: KULTUR, TRADITIONEN UND NATUR
Die wunderschöne und facettenreiche Stadt am piemontesischen Ufer südlich des Lago Maggiore, Arona, ist für ihre herrlichen Landschaften, eleganten Geschäfte und trendigen Lokale berühmt und auf der ganzen Welt als Geburtsort von San Carlo Borromeo bekannt.
Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört in der Tat die kolossale Statue des Heiligen Karl Borromäus, die im Jahr 1698 fertiggestellt wurde und von den Aronesern “San Carlone” genannt wurde. Die verwendeten Bautechniken wurden später für den Bau der Freiheitsstatue wieder aufgenommen. Die Statue verfügt über eine Gesamthöhe von 35,10 Metern und kann im Innenraum besichtigt werden. Von ihrer Spitze kann man ein wunderschönes Panorama bewundern. Neben der Staue befindet sich die Kirche, die dem Heiligen Karl geweiht ist und in deren Innenraum sich die “Camera dei Tre Laghi” – “Kammer der drei Seen” befindet.
Im Norden der Stadt befinden sich auf einem Felsvorsprung die Reste der Rocca Borromea von Arona, deren Gründung auf das spätrömische Reich zurückgehen könnte. Ab dem XII. Jahrhundert ging das Gebiet in die Hände der Herren von Mailand über und ab 1439 wurde sie Eigentum der Familie Borromeo. Am 2. Oktober 1538 wurde in der sogenannten “Camera dei Tre Laghi” der Heilige Karl Borromäus geboren. Die Reste der Kammer sind noch zu besichtigen. Im Jahr 1800 befahl Napoleon die Zerstörung der Festung und im Jahr Nel 1807 wurde das Gebiet wieder Teil der Borromäischen Besitztümer. Der Ort ist heute ein herrlicher öffentlicher Park, mit den Resten der Burg und einem unvergleichlichen Blick auf den See und die darunterliegende Stadt.
Um die Altstadt kennenzulernen, können wir vom Corso Cavour starten, der Fußgängerzone voller Geschäfte und wo die Kirche SS. Anna e Gioacchino aus dem XVIII. Jahrhundert bewundert werden kann. Die enge Gasse führt zur Piazza del Popolo, dem alten Marktplatz. Hier befindet sich der alte Justizpalast, der “Broletto” genannt wird. Auf den Platz blickt die Kirche Santa Marta (oder Santa Maria di Loreto) aus dem Jahr 1592. In ihrem Innenraum befindet sich eine Reproduktion der Santa Casa di Loreto. Wenn man die Piazza del Popolo hinter sich lässt, um in den oberen Teil der Stadt zu gelangen, passiert man die Via Pertossi und man gelangt zur Via S. Carlo, wo wir auf die Villa Ponti, eine der elegantesten Residenzen von Arona stoßen. Gegenüber liegen das Kloster der Heimsuchung Mariä mit der Kirche Ss. Trinità und der Palazzo Borromeo. In der Via San Carlo liegen auch die Kirche S. Giuseppe und die Stiftskirche Natività di Maria Vergine (die Pfarrkirche): im Jahr 1488 geweiht, ist sie im spätgotischen Stil gehalten und bewahrt das Polyptychon der Geburt Mariens von Gaudenzio Ferrari, die Gemälde von Morazzone und eine wunderschöne Orgel auf. Im Pfarrhaus kann man archäologische Funde aus der Römerzeit finden. Neben der Stiftskirche befindet sich die Beinhaus-Kapelle Beolchi, aus dem Jahr 1683 mit floralen schmiedeeisernen Gittern und allegorischen Fresken. Der Abstieg zur Piazza San Graziano ist ein Muss. Von hier aus kann man die Kirche SS. Martiri aus dem X. Jahrhundert mit gotischem Innenraum und barocker Fassade bewundern. In ihr sind die Reliquien der heiligen Märtyrer Carpoforo, Fedele, Graziano und Felino und bedeutende Kunstwerke aufbewahrt. Auf dem Platz befindet sich auch das Kloster der Purifikation, das heute Sitz der Stadtbibliothek ist und das Archäologische Museum, das den Abdruck des berühmten Rades der Lagoni di Mercurago, archäologische Stätte, die Teil des UNESCO-Weltkulturerbe und prähistorischer Standort für Pfahlbauten im Alpenbogen ist, bewahrt.
Die Tour durch die Stadt schließt mit einem Spaziergang entlang des Seeufers ab, um unter anderem die borromäischen Mauern und das Schifferdenkmal zu bestaunen. Für ein wenig Entspannung darf eine Pause in den Grünanlagen am See nicht fehlen.
Sehr charakteristisch sind der Bastlermarkt, der Antiquitätenmarkt und der Bauernmarkt.
Arona ist auch eine der Hauptetappen des Lago Maggiore Marathon (Zeitraum: November).

Typische Önogastronomie
Am Lago Maggiore ist der Protagonist der Süßwasserfisch. Die Forellen, in Folie gegart und mit Salbeiblättern und Rosmarin aromatisiert, und der Barsch oder die Renke oder Maräne, gewöhnlich frittiert oder mariniert, die Gardaseeforelle, der Hecht, der Saibling, das Rotauge und die Ablette. Zudem werden die Honige der Vereine "Agripiemonte Miele", "Aspromiele" und "Consorzio Tutela e Garanzia Mieli del VCO" in unterschiedlichen Sorten produziert. Die Erzeugergemeinschaft "Blu Frutti" kümmert sich um den Anbau von Kleinobst (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren) an den Ufern des Lago Maggiore und auf den Hügeln um Arona. Kleine Pflanzen, die hier dank der aufmerksamen Arbeit im Gewächshaus und der Einhaltung der Qualitätsstandards des Verbandes optimal wachsen. Aus diesen Früchten werden süße und schmackhafte Marmeladen, die auf den lokalen Märkten gekauft werden können, hergestellt.

Beherbergung
www.distrettolaghi.it/ospitalita

Trekkingrouten
Empfohlene Slow Trek-Routen: “Parco Naturale dei Lagoni di Mercurago” e “Vergante: Sass del Pizz
(Informationen und Details: www.distrettolaghi.it/de/percorsi)

Fahrradrouten
Empfohlene Fahrradrouten: “Nel Parco dei Lagoni di Mercurago”, “Anello Stresa-Arona” e “Giro Vergante-Gignese-Ameno
(Informationen und Details: www.distrettolaghi.it/de/percorsi)

Zugänglichkeit
Sein langer See ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität sehr gut zugänglich.
Empfohlene Route "For all": Arona
(Informationen und Details: www.distrettolaghi.it/de/percorsi)

Handwerk
Die Produktion der typischen Blumen des Lago Maggiore, mit besonderem Bezug auf die Hügel des Alto Vergante oberhalb von Arona, betrifft den hervorragenden Anbau von Azaleen, Rhododendren und Kamelien. Sie zeichnet sich durch den hohen Qualitätsstandard der Blumenproduktion aus und repräsentiert die bewusste Weiterentwicklung einer Tradition, die sich von einer spontanen Berufung in eine hochspezialisierte Tätigkeit verwandelt und somit das westliche Gebiet des Sees zu einem wahren Blumenzuchtbezirk gemacht hat.

Archivio Fotografico Distretto Turistico dei Laghi
Foto di Marco Benedetto Cerini

Specifica
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