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Stresa

Lago Maggiore

Der Name Stresa erscheint zum ersten Mal auf einem Dokument vom Jahr 998 und war damals bis zum vorigen Jahrhundert Besitz der Visconti und Borromaer, als die Anwesenheit von großen Persönlichkeiten, wie Rosmini, Manzoni und schließlich Elisabeth von Sachsen und Herzogin von Genua, dem Ort Berühmtheit verschafften. Der Bau der Simplon-Eisenbahnlinie zu Beginn des Jahrhunderts trägt dazu bei, Stresa auf internationalem Gebiet bekannt zu machen. Vom Ufer aus mit seinen großen Hotels, mit den modernsten Ausstattungen und einer traditionsreichen Gastfreundlichkeit, Villen und Gärten blickt man auf die drei Inseln, die von den Voralpen umgeben sind. Die Nähe von Großstädten wie Mailand und Turin mit deren Flughafen, der Kongreßpalast und milde Temperaturen machen Stresa zum idealen Kurort aller heutigen und zukünftigen Gäste.

PIETRO CANONICA MUSEUM
Seit dem Jahr 1898 frequentierte Canonica aufgrund seiner freundschaftlichen Beziehungen zur Gräfin von Genua, die Mutter der Königin Margarethe von Savoyen, Stresa mehr als 17 Jahre lang. Als regelmäßiger Gast der Gräfin in ihrer Villa schuf der Bildhauer über mehr als 3 Jahrzehnte hinweg einige Bronzemonumente für das Städtchen. Diese tiefe Bindung veranlasste Canonica dazu, der Gemeinde Stresa im Jahr 1953 eine Reihe von Gips- und Marmorwerken zu vermachen, die in einem dem Künstler gewidmeten Saal ausgestellt werden. Nach einer ersten Unterbringung im “Palazzo dei Congressi” finden die sorgfältig restaurierten Skulpturen von Canonica heute einen angemessenen Platz in einem speziellen Saal des Gemeindehauses. 

PIETRO CANONICA KENNENLERNEN (Moncalieri, 1869 - Rom, 1959)
Begann seinen Werdegang als Bildhauer im akademischen Milieu Turins. Er vereinte gekonnt die realistischen Ansprüche und spirituellen Entwicklungen des Symbolismus und erlangte Ruhm als Porträtist der Aristokratie und des gehobenen europäischen Bürgertums. Nach seinem Umzug nach Rom – wo er, 1908, an der bildhaueri-schen Ausschmückung des Monumentes zu Ehren von Vittorio Emanuele II beteiligt war – erhielt er zahlreiche Aufträge für Denkmäler in Italien, wie auch  in den Balkanländern, in der Türkei und in Russland und trat außerdem als Komponist von lyrischen Opern hervor.

“MARGHERITINE” - TYPISCHES GEBÄCK VON STRESA
Die Empfänge, die die Savoia anläßlich des “Ferragosto” gaben, waren der Ursprung seines butterreichen Teiges. Ein Bäcker aus Stresa, der die Aufgabe hatte, die Süßspeisen für das Festessen vorzubereiten, brachte ein köstliches Gebäck aus dem Backofen, mit Puderzucker bestreut, so lecker, daß die Königin Margherita ihre Diätkost an den Nagel hing. Sie war so begeistert, daß Sie diesen duftenden Naeschereien ihren Namen gab.

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