Parks

Naturpark Alta Valle Antrona

Valli dell'Ossola

Wilde grüne Weiten, emporragende Gipfel im schillernden Farbenkleid der jeweiligen Jahreszeit und tobendes Wasser, das sich die Wasserfälle hinunterstürzt, um dann in ruhigen Alpenseen wieder zur Ruhe zu kommen.

Dieses Tal mit seiner unberührten Natur, in dem der Mensch kaum Spuren hinterlassen hat, ist reich an Quellen, deren Wasser sich in zahllosen zwischen den Hängen und Täler verborgenen Seen sammelt.

Der Lago di Antrona entstand auf einer Höhe von 1.642 Metern nach einem Erdrutsch, der das Flussbett versperrte. Heute ist daraus ein hydroelektrisches Becken geworden, was dem Gebiet jedoch nicht seinen Charme eines attraktiven Ausflugsortes und Ziel zahlreicher Wanderrouten nahm.

Steigt man weiter in die Höhe, erreicht man die Seen Camposecco, Cingino und die Talsperre Campiccioli mit dem Stausee.

Beim 1.497 Meter hoch liegenden Ort Cheggio, das von beeindruckenden bis zu 4000 Meter hohen Gipfel umringt ist, breitet sich der eindrucksvolle Lago di Cavalli aus.

Und um ihn herum… die Steinböcke des Cingino.

Hier auf einer Höhe von 2.230 Metern über dem Meerspiegeln klettern die trächtigen Steinbockweibchen auf der Suche nach Salz die künstliche senkrecht abfallende Staumauer des Lago Cingino hinauf, um aus den Ritzen der Staumauer das begehrte Salz in Form von Salpeter herauszulösen. Dieser Akrobatikakt ist erforderlich, da das umliegende Habitat und die Hochalpenwiesen, auf denen diese Pflanzenfresser im Sommer verweilen und die für ihre Fortpflanzung ideal geeignet sind, ein Manko haben: Dem Gras fehlt es an Salz. Die besondere Beschaffenheit ihrer Hufen erlaubt den Steinböcken dieses halsbrecherische Unterfangen: Ihre Hufen sind breit und elastisch mit einem kleinen Fettpolster an der Hufunterseite, der ihnen durch einen Zangengriff den notwendigen Halt auf den 90 Grad abfallenden Felswänden ermöglichen. Dieses weltweit einmalige Schauspiel, in dessen Mittelpunkt diese emblematischen Wildtiere der Alpen stehen, erwartet den Wanderer als Belohnung für seine fast vierstündige Wanderung auf der “Antronesca-Straße”, die einst das Valle Ossola über das  Valle Antrona und das Valle Saas mit dem schweizerischen Kanton Wallis verband. Die Steinböcke scheuen nicht vor den Besuchern zurück und zeigen sich normalerweise in Gruppen von drei bis vier und manchmal auch bis zu 15 Tieren.

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Nebel
12,4°
28841 - Antrona Schieranco (VB)

46.0482649, 8.0700044

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