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Ortasee

Ortasee

Der Ortasee (die Sicht der Webcam von Omegna aus) liegt im Westen des Lago Maggiore. Er ist der westlichste der Voralpen-Seen und hat seinen Ursprung im Mittelalter vom Gletscher des Simplon. Im Gegensatz zu vielen Alpinseen die den Emissär im Süden haben, hat das Gewässer des Ortasees seinen Emissär im Norden und fliesst somit durch die Stadt Omegna, aus der der Fluss Nigoglia entspringt der durch den Toce in den Strona und somit in den Lago Maggiore fliesst.
Die Anwesenheit von Menschenleben ist antik und geht auf das jungsteinzeitliche Zeitalter zurück. Im Jahre 1786 wurde das Gebiet des Cusio Besitz der Savoia, so wechselte es von der Lombardei zum Piemont.
Ideales Ziel für Künstler und Schriftsteller, wurden die Orte des Ufers vom Ortasee oft von wichtigen Autoren beschrieben, wie Balzac, Rodari, Montale und Soldati. Sein Ruf wuchs mit den Jahren, durch die weltbekannten Chefköche und Industriellen, noch mehr. Der Cusio, wie das Gebiet des Ortasees genannt wird, ist ein zauberhafter Schmuckkasten wo sich die Natur, die Kunst und die Kultur miteinander verwickeln und das in einer selten typischen Atmosphäre einer Ortschaft am See.
Zwischen den bekanntesten Orten am Ortasee ist Omegna die Hauptstadt des Cusio. Sie hat sich in der Vergangenheit als eine Hauptindustrie von Haushaltsartikeln durchgesetzt und heute ist sie ein kultureller Anhaltspunkt für das ganze Gebiet. Die Perle des Sees ist Orta San Giulio, eine kleine Ortschaft die seit Jahrhunderten Schriftsteller und Literaten verzaubert. Sie ist ein Juwel mittelalterlicher Architektur in der man zwischen ihren engen und suggestiven Gassen eine ummantelte Atmosphäre einatmen kann. In der Piazza Motta, mit seinen Tischen unter freiem Himmel und der Palazzotto aus dem 15. Jahrhundert, der einst der erste Sitz der Gemeinde war, findet man den Anlegesteg, Abfahrtspunkt um die Insel zu besuchen.
Dieses Fleckchen Erde befindet sich dort wo San Giulio die Drachen und Schlangen besiegte.
Mystisches Symbol des ganzen Sees ist, das im Zentrum liegende antike Kloster aus dem Jahre 1844, das heute eine Abtei ist, die Benediktiner Nonnen beherbergt. Die Insel wird von der Kirche von San Giulio beherrscht, die von den gleichnamigen Heiligen gewollt war und in der man die Fresken und Gemälde die die Heiligen darstellen und die von den Schülern des Malers Gaudenzio Ferrari realisiert worden sind, bewundern kann.

I URL della webcam Posizione
180° 0' 0" N, 360° 0' 0" E