Mountain Bike
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a - BIKE - n.5: MTB-Route am Toce

DIE FOLGENDE ROUTE BEZIEHT SICH AUF DIE FAHRRAD-ROUTENKARTE DES DISTRETTO TURISTICO DEI LAGHI MONTI E VALLI: SIE IST ALS GEDRUCKTE KARTE IN DEN FREMDENVERKEHRSBÜROS DER GEGEND ERHÄLTLICH UND ALS E-BOOK DURCH KLICK HIER ABRUFBAR.

JAHRESZEIT Juni - September (der untere Teil auch ab April)

Diese Route ist nur für Mountainbike geeignet, sie steigt im Tal Antigorio Formazza durch die Ortschaften in der Nähe der Hauptstraße (SS. 659) an. Die zahlreichen Möglichkeiten für Unterkunft und Rast in diesem Tal gestatten die Wahl der Etappenlänge je nach den körperlichen Konditionen.
Beschreibung
Die Route beginnt am Parkplatz bei der Abfahrt der Schnellstraße nach Crevoladossola und Montecrestese. Man kann den Parkplatz von Domodossola aus über die Route "Mit dem Fahrrad zwischen den Flüssen" erreichen.

Folgt man den Pfeilen der Via del Gries (Wegnummer G00a) kommt man zum Naturwanderweg des Tana-Sees am Flussdamm bis unter die als Hochstraße verlaufende Schnellstraße, man biegt leicht rechts ab und nimmt dann links die ebene Asphaltstraße nach Roledo. Vor dem Anstieg zu den Häusern von Roledo biegt eine Schotterstraße links ab, unter der Schnellstraße hindurch bis zur Brücke über den Toce und weiter zum Ortsteil Canova di Oira. Den Hinweisen nach Arzaloo – Pontemaglio folgend kommt man wieder unter der Schnellstraße hindurch (kurze steile Abfahrt) und auf dem Wanderweg am Toce-Fluss entlang bis zur charakteristischen und mächtigen Steinbrücke von Pontemaglio. Nach der Durchfahrt durch das Dorf fährt man hinab zur Straßenbrücke und biegt kurz vorher rechts auf eine Piste, die mit einigem Auf und Ab parallel am Fluss entlang führt. Nach einer Weile wird die Piste immer schmaler und verwandelt sich in einen Weg am Fluss entlang bis zum Ortsteil Gianzana. Hier geht es auf der Asphaltstraße weiter an der orographisch linken Flussseite bis zum Ortsteil Alpiano Viceno. Man folgt den Hinweisen der Via del Gries durch den Ortsteil und fährt hinab, um den Fluss Toce auf einer Eisenbrücke zu überqueren. Kurz nach der Brücke folgt man der Piste auf dem Damm, die um den Park der Themen von Crodo und das Besucherzentrum des Parks Veglia Devero herumführt. Hinter dem Park folgt man den Hinweisen der Via del Gries (Wegweiser G00), am besten fährt man ein kurzes Stück auf der Hauptstraße und biegt dann links zum Zentrum von Crodo ab. Stattdessen kann man auch auf dem Wanderweg auf dem Damm fahren, der in ein Wäldchen, durch den Bach Alfenza (Furt) und über Wiesen bis zur Asphaltstraße führt, kurz vor der Straßenbrücke über den Toce der Straße nach Maglioggio. Vom Zentrum von Crodo dagegen fährt man weiter, an der Agrarschule vorbei und abwärts zur Straße nach Maglioggio, der man bis zur Kreuzung nach Maglioggio folgt. Man biegt nach links ab und fährt weiter auf einer hübschen Straße in der Ebene, durch wunderschöne Wiesen bis zum alten ENEL-Kraftwerk in Verampio, wo man den Toce auf der Brücke überquert und die Trattoria della Campagna erreicht. Ab Verampio folgt man den Hinweisen zu den Schluchten Orridi di Uriezzo, man fährt auf einer Piste, die den Devero-Bach auf einer Furt durchquert und dann langsam ansteigt. Man erreicht zunächst die Brücke Ponte di Maiesso mit den wunderschönen Strudeltöpfen in weißem Felsen und fährt auf der Piste weiter (nicht über die Brücke), bis zum Eingang des Orrido Sud, einem tiefen Felseneinschnitt, der zur Besichtigung mit Metalltreppen ausgestattet ist. Nach der Besichtigung der Schlucht folgt man weiter der Piste bis zum Oratorium Santa Lucia, wo die Straße wieder asphaltiert ist. Man folgt der Straße bis Balmafredda mit einer mächtigen in den Felsen gegrabenen Schlucht, die als Klettergarten ausgestattet ist. An der Gabelung nach Crego fährt man weiter nach Premia bis die kleine Straße auf die Hauptstraße nach Formazza stößt. Man folgt der Hauptstraße 150 m abwärts (auf den Verkehr achten) und bei einer Kapelle (Cappella dal Self) schlägt man den steilen Saumpfad mit Stufen ein, der zum Fluss Toce hinunterführt, diesen überquert und dann noch steiler wieder ansteigt, bis zum Dorf Cagiogno. Auf dieser Strecke kann man nicht fahren. Statt das Fahrrad zu schieben kann man auch auf der Hauptstraße weiterfahren bis nach Piedilago und dann die Asphaltstraße nach Cagiogno nehmen. Nach Cagiogno folgt man der Asphaltstraße bis vor der Brücke über den Toce, biegt rechts ab und folgt dem Wanderwege G00 und nimmt einen Pfad, der weiter am Stausee von Piedilago entlang führt. Hinter dem See fährt man wieder auf die Asphaltstraße, die eben am Fluss entlang unterhalb des Ortsteils Cristo verläuft. Die Straße wird dann wider unbefestigt und führt wunderschön durch gepflegte Wiesen bis zur Brücke vor den Themen von Premia. Statt über die Brücke zu fahren folgt man den Hinweisen der Via del Gries und fährt weiter durch Wiesen am Fluss Toce entlang, eine lange Strecke in der Ebene bis man Cini erreicht. Hinter dem Ortsteil geht es auf einem Pfad weiter am Fluss entlang bis man auf eine Piste zu einem Bergwerk stößt. Man durchquert den Fluss Toce an der Furt (falls er Wasser führt muss man die Brücke in Cini verwenden) und kommt auf der Hauptstraße bis nach Chioso. Kurz nach dem Ort, dort wo die Piste zur Alpe Vova beginnt, biegt man rechts auf eine Bergwerkpiste, die den Toce wieder überquert und zum Bergwerk führt (Achtung, Privatstraße mit Verkehr von Baufahrzeugen) Die Piste führt bei der Straßenbrücke wieder auf die Hauptstraße. Wenn man diesen Abschnitt auf Privatstraßen vermeiden möchte, muss man auf der Hauptstraße über Foppiano fahren und kommt dann zum Endpunkt der Piste bei der Brücke. Nun geht es auf der Hauptstraße weiter, doch statt in den Tunnel zu fahren, biegt man rechts ab, folgt den alten Casse-Kehren, die heute nicht mehr vom Autoverkehr benutzt werden und erreicht den Ort Fondovalle. Hier fährt man über die Toce-Brücke und nimmt einen Feldweg, einen langen ebenen Weg, der im Tal am linken Ufer ansteigt (weiter den Hinweisen der Via del Gries folgen) bis nach Valdo. Hier überquert man abermals den Toce und steigt in Richtung der Talstation der Seilbahn an, bevor man diese jedoch erreicht, geht es geradeaus weiter bis zum ENEL-Kraftwerk von Ponte. Hier beginnt man auf einem breiten Pfad anzusteigen und über Brendo verwandelt er sich in eine Piste, die bis Grovella führt. Die Trasse wird nun steiler und um Canzo zu erreichen, muss man einen Bergrücken (den Cree) ansteigen, der nicht befahrbar ist. In Canzo angekommen überquert man den Fluss nicht, sondern fährt auf der befahrbaren Piste am Fluss entlang, die nach einer Weile zu einem steilen nicht befahrbaren Wanderweg wird, einen weiteren Bergrücken überquert und Sottofrua erreicht. Hier geht es geradeaus weiter auf dem breiten Weg, der zur schönen Brücke zu Füßen der Wasserfälle des Toce führt. Man kann den Fluss auch gleich auf einer kleinen Holzbrücke überqueren, wieder auf die Hauptstraße kommen und bis zum Ende der Wasserfälle durch den Tunnel fahren. Der Anstieg auf dem Saumpfad am Wasserfall entlang ist nicht empfehlenswert: er ist sehr steil mit Stufen, nicht befahrbar und stellenweise sehr offen und wird von vielen Wanderern benutzt. Hat man den Anfang des Wasserfalls erreicht, geht es weiter nach Riale auf einer Asphaltstraße oder dem alten Saumpfad (Wegweiser G00) Am Langlaufzentrum in Riale angekommen überquert man den Fluss Toce auf der kleinen Brücke und folgt der gesamten Straße zum San-Giacomo-Pass, die in den 20er Jahren für die Arbeiten an den Staudämmen Toggia und Castel gebaut wurde: sie ist ein Meisterwerk der Straßenbaukunst mit niedriger Steigung und perfekt geführten Kehren. Am Ende des Anstiegs erreicht man die Schutzhütte Maria Luisa und anschließend den Staudamm des Toggia-Sees. Hier führt die Straße mit sehr geringer Steigung weiter, hoch über dem See. An der Abzweigung zur Alpe Regina vorbei fährt man weiter geradeaus bis zum San-Giacomo-Pass, wo man in das darunter liegende Bedretto-Tal blicken kann.
Vom Pass aus kann man in das Bedretto-Tal hinabfahren, auf einer vom Tessiner Fremdenverkehr geförderten Route, der "Alpenstraße", die auf halber Höhe über die Alpi di Formazzora, Valleggia, Folera, Stabiello, Cristallina und Pescium nach Airolo führt.
Zur Beschreibung wurde die Route von Crevoladossola zum San-Giacomo-Pass in drei Einzeltouren unterteilt:

1. Crevoladossola Tana-See – Premia
Höhenunterschied: 600 m im Anstieg, 125 m in Abfahrt
Maximal erreichte Höhe: 780 m ü.d.M. (Premia)
Länge: 18,0 km (nur Hinfahrt)
Schwierigkeit: Mittel
Befahrbarkeit: INSGESAMT
Sehenswertes: Naturschutzgebiet Tana-See, Steinarchitektur in Oira und Pontemaglio, Besucherzentrum des Parks Veglia Devero in Crodo, Strudeltöpfe in Maiesso, Schluchten Orridi di Uriezzo

2. Premia – Ponte (Formazza)
Höhenunterschied: 600 m im Anstieg, 85 m in Abfahrt
Maximal erreichte Höhe: 1286 m ü.d.M. (Ponte)
Länge: 18,0 km (nur Hinfahrt)
Schwierigkeit: Mittel
Befahrbarkeit: Teilweise
Anmerkungen: Die Strecke führt über die Casse-Kehren, die seit der Öffnung des Tunnels in Fondovalle fast nicht mehr benutzt werden.
Sehenswertes: Traditionelle Steinarchitektur, Thermen von Premia, Walser-Kultur in Formazza, Wehrhaus in Ponte

3. Ponte (Formazza) – San-Giacomo-Pass
Höhenunterschied: 1060 m im Anstieg, 35 m in Abfahrt
Maximal erreichte Höhe: 2313 m ü.d.M. (San-Giacomo-Pass)
Länge: 16,2 km (nur Hinfahrt)
Schwierigkeit: Schwierig
Befahrbarkeit: Teilweise
Sehenswertes: Toce-Wasserfälle, Walserkultur in Formazza, Wehrhaus in Ponte, Seen des Formazza-Tals

FAHRRADVERLEIH
Langlaufzentrum Riale c/o Hotel Aalts Dorf
Loc. Riale - 28863 Formazza VB
Tel. 380 3100773
www.centrofondoriale.com
www.mountainsportformazza.com

Valmaggia sport
Loc. Valdo – 28863 Formazza VB
Tel. mob. +39 333 9168986

AUTOR Alessandro Pirocchi

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