Verbania
print this page

Villa Giulia

Die Geschichte der Villa Giulia steht in engem Zusammenhang mit den Ereignissen der Familie Branca. Im Jahre 1878 erstandet Cav. Joseph Branca von General Müller das Gebäude, das 1847 von seinem Vater Bernardino Branca erbaut wurde, der im Jahre 1836 der Erfinder von einem der bekanntesten italienischen Liköre wurde: Fernet. Der Cav. Branca beschließt, das Haus "Villa Giulia" zu nennen, um es seiner Frau zu widmen.

Durch den Ankauf von angrenzenden Land erstreckt sie sich auch am See. Und es ist dieser Fortschritt in Richtung See, der dem Kavalier einigen Kummer und wirtschaftliche Kosten kreiert hatte da die erste Struktur sich im Jahre 1879 sich auf zerstörerische Weise in den See senkte und unter anderem eine große Treppe mitriss, deren Reste in Trockenzeiten noch sichtbar sind. Ein zweiter Versuch vom Leiter der Bauingenieure Mailands Ing. Gallizia brachte mehr Glück. Es wurden Ausgrabungen auf dem Boden des Sees vorgenommen bis man auf gesunden Felsstein traf auf dessen Fundamenten dann die Mauer für die Eindämmung des Gartens gebaut wurde.

Inzwischen beauftragt Cav. Branca den Architekt Joseph Pirovano aus Mailand für die Erstellung des Projekts und die Sanierung des Anwesens. Als erstes wurde ein stattliches Eingangstor angebaut, danach das Dock und darüber eine Terrasse mit Laube und einen Garten, genau hier wurden künstliche Höhlen erschaffen. Auf dem großen Eingangstor der Villa wurde ein Chalet für einen eventuellen Portier gebaut und später in einen eleganten Billardraum transformiert. Der schöne Garten wurde nach englischem Stil ausgearbeitet. Schließlich wurde sie im Jahre 1882 wieder Familienbesitz. Die Fassade zum See des Gebäudes wurde daraufhin um gute 10 Meter erweitert und mit Arkaden und Spalten auf allen Ebenen dekoriert bis hin zu einer großen runden Terrasse. Diese Seite im „Pompei“ Stil kontrastiert stark mit der Fassade in Richtung Straße, ist nüchtern und einfach, fast mittelalterlich. " Das Innere der Villa bietet große und geräumige Zimmer, dekoriert mit Gemälden von Feldern und Agnesotti.
Im Jahre 1904 erreicht die verwitwete Giulia, die darauf den Grafen Melzi d `Eril heiratete, eine erste Erweiterung der Villa und die Innendekoration führt Elemente des Jugendstils auf, die zu der Zeit sehr in Mode waren.

Im Dezember 1932 wird Villa Giulia von der Firma Autonome Pflege, Wohnen und Tourismus aufgekauft, mit dem Ziel Pallanza mit einem städtischen Kasino und einem "Haus der Fremdenbegegnung" auszustatten: Villa Giulia wird ein Kursaal und im Jahre 1955 mit der Schaffung von zwei großen Hallen erweitert, eine im Erdgeschoss und vom Garten aus zugänglich und die andere auf dem wichtigsten Stock, die Konferenzen, Ausstellungen und Konzerten gewidmet sind.

Im Jahre 1959 wurde das Hafenbecken transformiert, um daraus Räume für das Touristikbüro zu schaffen. Diese Intervention führte zur Beseitigung der "künstlichen Höhlen, die durch Pirovano erschafft worden sind und haben das Hafenbecken bei Hochwasser unzugänglich gemacht.

Im Jahr 1987 infolge der Reform der Touristischen Organisation und die damit verbundene Entfernung vom Unternehmen, veranlasst die Region Piemont den Transfer der Villa Giulia und seinem Park in das Rathaus Verbanias.

Derzeit wird Villa Giulia und ihr Garten für Konferenzen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen genutzt.

villa giulia

Specifica
Villa
Comuni
VERBANIA