Cannobio
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Kirche von San Vittore

Von mittelalterlichen Ursprung, wurde die Kollegiatskirche zu Beginn des Jahres 1730 rekonstruiert, mit einem einmaligen Kirchenschiff und sechs Kapellen. In der Kuppel befindet sich ein Depot, zugänglich über eine Seitentreppe, in dessen Schrein das Sacro Costa, das Wunder des 15. Jahrhunderts aufbewahrt wird. Die Fassade im Neoklassizismus stammt vom mailändischen Architekten Giacomo Moraglia (1825); mit der Ausführung war der Architekt Fernando Caronesi beschäftigt. Die fünf Statuen, welche die Fassade schmücken, entstammen der Arbeit von Gaetano Motelli. Bei den Schnitzarbeiten in der kleinen Holztuer, welche die heiligen Reliquien und ein Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert behüten, handelte es sich um eine sehr wertvolle Arbeit. In der Kapelle der Leichen befinden sich zwei kostbare Flügelaltare, es handelt sich um die Arbeiten von Galdino von Varese (1490) und Giovanni Battista von Legnano (1529). Interessant ist der romanische Glockenturm welcher weit abseits der Kirche 42 m. empor steigt, auf einem Grundriss von 7 m2. Er wurde zwischen dem Ende des XII und zu Beginn des XIII Jahrhunderts errichtet mit quadratischen Blöcken aus grauem Granit.

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