So, 14/11/2010
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Die weiteste Wildzone der Alpen: Val Grande Nationalpark

Val Grande Nationalpark: zwischen Wildnatur und alten Traditionen

Die weiteste Wildzone der Alpen (etwa 15.000 Hektare), die zwischen dem Maggioresee und den Ossolatälern enthalten ist, wurde Nationalpark im Jahr 1992. Die Europa Wilderness Vereinigung erklärt, dass Val Grande das einzige Naturgebiet Europas darstellt, das die originellen Umweltmerkmale ganz aufbewahrt.
Im Val Grande findet man sowohl kahle Berge, Alpenseen und kleinere Täler als auch anspruchsvolle Fußstrecken und Berghütten für das Wandern (nur mit Bergführer; mögliche Bestimmungsorte: die Faiè und Zeda Berge oder, sehr einfacher, die Piancavallone Hütte), die erst von Züchtern und Tischlern in der Vergangenheit benutzt wurden. Kein Bewohner, keine Almen seit vierzig Jahren mehr: nur absolut wilde Natur (zahlreiche Pflanzen und Bäume) und Tiere (Gamsen, Rehe, Fuchse, Hirsche und Adler).
Besichtigungen im Frühling, im Sommer und am Herbstanfang empfehlenswert.
Abfahrt von Premosello Chiovenda im Ossolatal oder San Bernardino Verbano (Rovegro Stadtteil), Intragna, Buttogno und Cicogna auf den Hügeln vom Maggioresee.

Der Park ist auch reich an Vergangenheitszeugnissen (z.B. in den Verbano Tälern: die sehr antike Alm auf der Alpe Ompio ab von Bieno, Stadtteil von San Bernardino Verbano und die Saumpfade in der Nähe von Aurano) und Kunstwerken (z.B. in den Verbano Tälern: der romanische Glockenturm in Bieno, das an Madonna di Re gewidmete Oratorium aus dem 17. Jahrhundert in Oca, Stadtteil von Cossogno, die römische Brücke in Richtung von Rovegro, die Pfarrkirche „aus Sieben Altären“ von Intragna).

Der Park ist auch Kultur mit unterschiedlichen Museen.
VIGEZZOTAL (Ossola Region)
In Malesco gibt es das Archäologische Steinmuseum (im Pretorio Palast; vom Juni bis zum September täglich, 10-12 und 15.30-18.30 Uhr/freitags und samstags auch 20.30-22.30 Uhr geöffnet; während des Jahres nur mit Reservierung – Tel. +39 0324/92444 geöffnet; Eintrittskarte: € 2,00/Kinder bis 5 J.a.: frei).

VERBANO TÄLER (Verbano Region)
In Cossogno gibt es dagegen das "Acquamondo" Wassermuseum. Das Wasser, Naturelement und Lebensmittel für den Mensch gleichzeitig, wird mit einer Ausstellung von Aquarien, Reliefen und Paneelen sowie mit didaktischen Laboratorien beschreibt (Info: Tel. +39 0324/87540).
In Intragna ist endlich das Museum der Nachtstiere anwesend.