Das Valle Antrona ist vielleicht eines der weniger bekannten Orte des Ossola, aber zweifellos das unberührteste und das weniger Anthropization erlitten hat, wo die Natur und besonders die Berge noch souverän regieren.
Es ist Sonntag der 15. Februar und die Hälfte unserer Reportage auf der Entdeckung unserer Skistationen ist in Cheggio, eine kleine Ortschaft die 7 km von Antronapiana liegt, „Hauptort“ der Valle Antrona, wo die Skianlagen liegen. Es handelt sich um eine Ortschaft die besonders für Kinder und Anfänger geeignet ist, und bei dieser Angelegenheit lass ich mich von Alessia begleiten, 6 Jahre und hat schon 4 Skilektionen hinter sich.
Der Tag kündigt sich mit vielen Herausforderungen an, weil das Valle Antrona nicht nur Abfahrtsskilauf aber auch tausend andere Gelegenheiten Wintersport zu praktizieren ermöglicht. Wir haben in Antronapiana eine Verabredung mit Massimo, der sich in unsere Community eingeschrieben hat und der Verwalter der Webseite www.valleantrona.com ist, der für uns und unseren Fotografen Giancarlo einen Tag „Full Immersion“ organisiert hat.
Wir verlassen die Schnellstrasse (SS33 des Simplons) in Villadossola und fahren entlang der Landstrasse ins Valle Antrona. Wir kommen an Viganella vorbei, der Ort der bekannt ist für seinen Solarspiegel der es im Winter beleuchtet indem es die Sonnenstrahlen reflektiert, und in weniger als 40 Minuten kommen wir in Antronapiana an.
Das Valle Antrona, ganz Natur und Stille
Wir treffen den Buergermeister des Dorfes, Franco Borsotti, der uns die Besonderheit des Tals zusammenfasst. Ein unberührtes Ambiente, Natur, Stille, viele Seen, künstlich oder natürlich und viele Möglichkeiten die verschiedensten Sportarten zu betreiben. Vom Ski-Langlauf bis zum Eislaufen, von Spaziergängen mit Schneeschuhen bis zum Abfahrtsskilauf und das alles in einem natürlich unberührten Umfeld das besonders faszinierend ist. Die Sportanlagen von Antronapiana werden direkt von der Gemeinde geführt, mithilfe einer Gruppe von Freiwilligen, meist junge Leute, die sich um die Eislaufpiste und die Langlaufpiste, der zugehörigen Dienstleistungen, wie den Ausrüstungsverleih, kümmern.
Und hier mit uns ist auch Flavio Caffoni anwesend, naturalistischer Reiseführer, und Gianmarco Farioli, Verantwortlicher der Skilanglauf – Anlagen, die uns bei der Besichtigung der Strukturen und Anlagen der Ortschaft begleiten. Bevor wir fertig sind mit den Bürgermeister zu plaudern, teilt er uns mit dass es in kurzer Zeit in Antronapiana ein neues Hotel geben wird, dass das Angebot der Übernachtungsmöglichkeiten verbessert.
Es fehlt nicht an kulturellen Angeboten und Events. Das bekannteste ist dieses das sich jedes Jahr am 30. Dezember auf der Piazza stattfindet und das Feuer, Schnee und Eis verbindet (Feuerwerk, Lagerfeuer, Glühwein und heiße Schokolade). Und es ist möglich ein interessantes Wassermuseum zu besuchen.
Die „Tritaghiaccio Ossolani“ (die Eisstosser des Ossola) Star des Eishockeys
Wir verabschieden uns vom Bürgermeister und begeben uns zur Eislaufpiste unter freiem Himmel, die wir aber wegen dem starken Schneefall nicht betreten können. Es handelt sich um eine Piste mit guten Dimensionen, 30 x 60 Meter, einzigste die passend für offizielle Hockeyspiele ist. Tatsächlich gibt es in Antronapiana einen Hockeyclub und eine Eishockeymannschaft, die „Ossola Tritagiasch“ – tritaghiaccio. Sie organisieren Meisterschaften mit Mannschaften des Ossola und der Schweiz, und auch Hockeykurse für Kinder. Die Piste ist in der Tat mit Umkleidekabinen ausgestattet, für die lokalen Mannschaften wie für Gäste und sie kann auch für Privatspiele gemietet werden. Tel. 348/3071819
Die Eislaufpiste, wurde 2001 eingeweiht und nach Pierangelo Balzardi benannt, ist Freitags von 18.00 bis 20.30 Uhr geöffnet und Samstags und Sonntags auch von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr. An den Weihnachtsfeiertagen ist sie täglich geöffnet, Am Nachmittag und am Abend. Mann kann hier natürlich Schlittschuhe und die Ausrüstung um Hockey zu spielen, ausleihen. Die Gemeindeverwaltung möchte die Piste auch für Inliner ausrüsten.
Flavio und Gianmarco, Titelträger der Mannschaft der „Ossola Tritagiasch“, entscheiden sich Alessia als ihr Maskottchen zu erwählen und kleiden sie als Hockeyspielerin für ein Erinnerungsfoto.
Der Langlauf: ein Ring von drei km inmitten der Stille eines Lärchenwalds
Wenn es in diesem Jahr nicht mehr möglich ist Eis zu laufen, kann man in Antronpiana noch Langlaufski praktizieren. Der Ring, der 3 Kilometer lang ist, umringt das Sportcenter von Antrona und schlängelt sich durch einen wunderschönen Lärchenwald. Die Route ist ziemlich leicht, mit wenigen Höhenunterschieden: ein erster Ring von einen Kilometer und einen zweiten leicht schwereren von zwei km. Die Piste ist fast komplett sonnenbeschienen, inmitten der Stille und weit weg von Autogeräuschen des Ortes. In der Tat wird sie oft von wilden Tieren betreten die sich bis an den Ortsrand wagen.
Auch für den Skilanglauf ist der Ausleihservice aktiv: 8 Euro für die Erwachsenen und 5 Euro für die Kinder, ohne Zeitbegrenzung. Das Betreten der Piste ist dagegen kostenlos.
Wir fahren die Langlaufpiste am Rand der Schneekatze entlang und in Begleitung von Giancarlo illustriert er uns die Schönheiten dieses Ortes.
Wir bemerken auch die Eisskulpturen, die Tradition in Antrona sind, die entlang der Piste verbreitet wurden.
Wir entscheiden uns, das erste Mal den Skilanglauf auszuprobieren und Gianmarco begleitet uns zum Verleih.
Außer den Langlaufskiern, ist es möglich an der Bar La Posa und am Kiosk Schnee- Stöcke und Schuhe auszuleihen.
Die Ski liegen eng an und wir versuchen die ersten Schritte zu gehen…wie mühsam!
Schneeschuhe & Co.
Auf den Bergen des Valle Antrona ist es möglich schöne Spaziergänge mit Schneeschuhen zu machen.
Die Rundgänge beginnen von Cheggio aus, 7 km von Antronapiana entfernt, in der Nähe des Beckens des Alpe Cavalli. Unter den schönsten Routen, gehört die die entlang des Wallone des Passes Fornalino führt, mit einer Abzweigung nach rechts zur Almweide Meri, und Ankunft an der Sella di Cavallo di Ro mit einer Höhe von 1895 Metern. Es handelt sich um einen besonders beeindruckenden Spaziergang, der es erlaubt die schönsten Berge des Ossolas zu bewundern: der Andolla, der Weismiess und der Rosa.
Es gibt noch viele andere Rundgänge die man hier machen kann, wie der der die alte Strasse Antronas durchquert (die alte Salzstrasse) die zum Lago di Antrona führt, von dem aus es möglich ist die Alm von Ronco zu erreichen, di komplett isoliert ist, oder Rovesca. Wer mehr Informationen möchte, stehen in Antrona zwei naturalistische Begleiter von Accompagnatur zur Verfügung (www.accompagnatura.net oder Flavio 328/0531725) der auch andere nächtliche Ausflüge organisiert.
Die Weingastronomie von Antrona
Es ist Zeit zum Mittagessen und bevor wir nach Cheggio hochsteigen, wollen wir noch die Abfahrtspisten entdecken, wir rasten in einem der Restaurants von Antrona um die lokalen Köstlichkeiten zu probieren. Die Weingastronomie die Antrona empfiehlt ist außer der unbedingt dazugehörenden typischen Polenta aus den Bergen des Ossola, zwei traditionelle Gerichte: „Serpentone“, eine Pastarolle die mit Gemüse gefüllt ist, und Fleischragout als Beilage hat, und den „Reis und Bruchei“, ein Risotto mit wilden Spinat der in einem Salamisud gekocht wird.
In Antrona gibt es zwei Hotels, eine Berghütte und ein Bed & Breakfast, fünf Restaurants, und natürlich verschiedene Bars. Es ist möglich einen Aufenthalt oder einen Urlaub zu programmieren, um fern vom Chaos von den Ortschaften die mehr besucht sind, zu verweilen, verwöhnt von einer außergewöhnlichen Gastfreundschaft und Freundlichkeit.
Auf nach Cheggio
Die Abfahrtspiste, wird von der Genossenschaft Il Sogno geleitet, die in Cheggio liegen, 7 km von Antrona entfernt. Während man die Strasse entlang fährt, steigt man auf einer Höhe von 1.500 Metern hoch, und man ist verzückt von dem umliegenden Panorama.
Verschneite Berge die in der Sonne liegen, wenige Berghütten die inmitten der Berge liegen, ein unglaubliches Gefühl des Friedens. In wenigen Minuten sind wir in Cheggio und vom Parkplatz aus, wenige Meter von den Anlagen entfernt, hört man schon die fröhlichen Stimmen der Kinder.
Tatsächlich ist Cheggio eine kleine Station die von einem Skilift serviert wird und einen leichten Tapie Roulant von zwei Kilometern ausgestattet ist, eine Bobpiste und Schlitten, und einen langen Solariumbalkon.
Als wir den Ticketschalter erreicht haben, treffen wir uns mit Lorenzo Rolando, Referent für die Umwelt der Gemeinde und Geschäftsführer, und mit Franco Farioli, Verantwortlicher der Anlagen.
Eine Station nach Familienmass
Wir haben die Skier und Skischuhe angezogen die man uns freundlicherweise besorgt hat (wir danken Sara Farioli, Tochter von Franco, die mir die Ausrüstung zur Verfügung gestellt hat), es erreicht uns auch Flavio Caffoni, wir nehmen den Skilift und wir probieren sofort die Pisten aus.
Der Eindruck ist ein wunderschöner Spielplatz für Familien: es sind zehn Kinder von jedem Alter, Familien, Papas mit Skiern an den Füssen und Kinder mit Rucksäcken auf den Schultern, Mamas die sich sonnen. Es scheint das sich hier jeder kennt, das wir alle Lust haben ein paar Worte zu wechseln, überall Gelaechter.
Man fühlt sich somit wie in einer Familie und auch von den Zuständigen bemerken wir eine Freundlichkeit und Aufmerksamkeit die wirklich besonders ist. Der gleiche Skilift wird ständig angehalten um den unerfahrenen Kindern zu helfen.
Es sind gerade sie, die kleinen Skifahrer, die die wirklichen Hauptdarsteller von Cheggio sind.
Die Pisten sind sehr breit, sanft und frei von Gefahren, aber die wirkliche Besonderheit ist, dass die Eltern sich auf einer Liege auf der Solariumterrasse liegen können und von dieser Position aus einen kompletten Blick auf die Abfahrt des Skilifts haben, auf die Aufstiegsstrecke und auf die Pisten.
Die Eltern die praktisch kein Ski fahren, können ihre Kinder in Autonomie lassen, in jeden Fall werden sie von den Zuständigen der Anlage versorgt, und gleichzeitig werden sie keinen Moment aus den Augen gelassen.
Auch die Preise des Skipass in Cheggio sind besonders „familiär“: eine Tageskarte für Erwachsene kostet 10 Euro, reduziert 8 Euro, während am Nachmittag es nur 6 Euro kostet. Der einzigste Service der nicht aktiv ist, ist der Skiverleih. Es ist sehr schade, auch weil die Station auch Samstags und Sonntags geöffnet ist, aber diese Wahl ist mehr als verständlich: der Zulauf ist nicht der Größte und die Leitung wurde einer Gruppe von Freiwilligen anvertraut die selber in ihren Geschäftstätigkeiten beschäftigt sind.
Wir würden gerne nicht mehr weggehen, aber es ist spät und es wird Zeit wieder zurück zu kehren. Das Valle Antrona war eine wirklich angenehme Entdeckung, eine kleine Bonbonniere, die es lohnt zu besuchen.
Bei der nächsten Reportage, Verabredung mit dem Belvedere von Macugnaga!
Miria, Community Manager







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