Ein Tag im Schnee auf dem Monte Moro von Macugnaga

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Der Monte Rosa

Macugnaga hat tausend Gesichter, sie ist eine kleine Perle die am Fuße des Monte Rosa liegt, strahlende Ortschaft die man im Sommer wie auch im Winter erleben kann. Hier gibt es gut zwei Skigebiete.

Nach der Belvedere, Station die für Kinder und Anfänger, sowie für Experten geeignet ist, die wir vor einigen Wochen kennengelernt haben, am Freitag den 13. März und unser Ziel sind die 2868 Meter des Monte Moro.
Der Monte Moro, wahrhaftiger Berg
Eine auf den Berg gelegene Skistation die auf den Monte Rosa zeigt, wo der Berg wahrhaftig ist, mit seinen Vor- und Nachteilen. Wie der Wind, der in den letzten Tagen stark geweht hat und der die Verantwortlichen dazu zwingte, die Station für viele Tage im März zu schließen. Aber ich und Giancarlo haben uns nicht entmutigen lassen und nach einigen Verschiebungen ist endlich Freitag der 13., ein Datum das von Abergläubigen verhasst ist, uns aber Glück bringt.
Ein sonniger Tag, aber mit Voraussicht auf einem leichten Wind. Wir erreichen die Fraktion Staffa von Macugnaga und biegen rechts in den Abfahrtsplatz der Seilbahn ein.
In der Seilbahn um eine Höhe von 3.000 Meter zu erreichen
Um an die 2868 Meter des Monte Moro zu gelangen, ist es nötig zwei Seilbahnanlagen zu benutzen: die erste führt zum Alpe Bill, 1700 Meter Höhe, die zweite führt dagegen direkt zum Moro. Etwas mehr als eine Viertelstunde, fast 1500 Meter Unterschied, um in ein unglaubliches Szenarium katapultiert zu werden und im Hochschnee Ski zu fahren.
An der Ticketkasse in Pecetto treffen wir Chiara die uns unsere Skipässe zur Verfügung stellt und steigen zur Seilbahn rauf.
Mit uns englische und deutsche Skifahrer: wir befinden uns noch im Hauptzeitraum der Weißen Wochen und die Anwesenheit ausländischer Touristen ist noch stark. Zehn Minuten und wir sind auf dem Alpe Bill. Ein paar Treppenrampen und wir erreichen die Station der zweiten Seilbahn die steil bis zur Spitze hochklettert.
Hier sind wir, in der Gegenwart des Rosa
In Pecetto, aber auch auf den Alpe Bill, ist die Temperatur absolut angenehm aber als wir gerade den Ausgang der Station des Passes Moro überschreiten merken wir sofort das man hier nicht scherzt. Die Sonne ist immer hier, stark leuchtend, der Himmel ist klar und ohne eine einzige Verschleierung, aber die Temperatur und der Wind werfen uns in den Januar zurück.
Wir tragen Handschuhe und Mütze und befinden uns draußen um den Monte Rosa zu bestaunen. Wir gewöhnen uns schnell an den thermischen Sprung und wir schauen uns um: der Schnee ist wunderschön, und er wartet auf uns!
Wir hängen die Skier an und erreichen den ersten Skilift, der San Pietro. Er ist nur 320 Meter lang, mit einen Höhenunterschied von 75 Metern und ideal um uns aufzuwärmen. Aber es handelt sich nicht um einen Baby- Skilift: diese Anlage wird für die Piste der Roccette benötigt und sie ist die berühmteste der Pisten des Monte Moro, die Meccia.
Als wir an der Spitze angelangt sind gibt es leider eine bittere Überraschung: beide Pisten sind wegen dem Wind und Lawinenrisiko geschlossen. Die Meccia, die gute 4 km lang ist, ist eine rote Piste die zusammen mit der Variante Meccia bis zur Zwischenstation des Alpe Bill führt. Sie wird von vielen, die Freunde der Community eingeschlossen, die schönste von Nevazzurra genannt.
Leider können wir sie heute nicht zurücklegen, aber wir versprechen uns sofort, sobald wie möglich, zurück zu kommen um persönlich zu überprüfen welches Panorama man hier genießen kann.
Am Moro die längsten Panoramapisten von Neveazzurra
Andererseits auf dem Moro kann man sich wirklich nicht langweilen: auf dem Gebiet gibt es zwei blaue Pisten die von zwei Skiliften, San Pietro und Smeraldo, serviert werden, die rote Piste Lago wird von dem Skilift Joder, der nur bei großem Zufluss von Besuchern geöffnet wird, und vom Sessellift Ruppenstein serviert. Diese Anlage versorgt auch die gleichnamige Piste Ruppenstein, ihre Variante ist die Variante des Lago.
Der Skilift Smeraldo (der wegen dem Wind geschlossen ist) serviert den Pink Snow Park (auch dieser geschlossen wegen dem starken Schneefall der letzten Tage) und die zwei blauen Pisten San Pietro.
Aber hier hört es noch nicht auf: es gibt zwei schwarze Pisten, die Roccette und die Roccette Bis, die mit dem Sessellift Ruppenstein erreichbar ist. Also, wer die Wahl hat, hat die Qual!
Wir fahren zur Abfahrt des Skilifts San Pietro zurück und treffen den Zuständigen Beppe.
Wir lassen uns einige Hinweise von ihm geben, und er empfiehlt uns unsere Muskeln entlang der Piste Lago bis zum Sessellift zu wärmen. Wenn wir wieder oben sind können wir entlang der Lago runterfahren und in die Moro-Bill einmünden, von der aus wir die Zwischenstation des Alpe Bill erreichen.
Sie ist ein schöner Abstieg von Sechseinhalb Kilometern (plus Eineinhalb Kilometer der Lago), die sich sehr schön aber auch anstrengend ankündigt, vor allem das Fahrtende, wegen der Temperaturen die, wenn man von der Höhe hinunter geht, sich auf erbarmungslose Weise erhöhen.
Vom Moro bis zum Alpe Bill, 8 km und 1000 Meter Höhenunterschied
Wir lancieren uns entlang der Piste Lago: sie ist breit mit schön mehligen Schnee der gut geschlagen wurde, wirklich angenehm. Wir kommen am Sessellift an und fahren hoch, bereit 8 ununterbrochene km zu bewältigen. Was kann ein Skifahrer noch mehr wollen?
Die Strecke beginnt am Ende anstrengend zu werden, für mich - aber die Ruhe, die Natur und das Panorama dieses Platzes lassen einen alle Anstrengungen, das Fallen (meine) vergessen und befriedigen die Sinne.
Entlang der Piste halten wir verschiedene Male an um den Monte Rosa zu bestaunen, dann nach einer guten halben Stunde, erreichen wir endlich den Alpe Bill.
Während wir uns ausruhen, erahnen wir zwei alpinistische Skifahrer, die mit den Häuten an den Skiern entlang des Hanges am Bogen des Alpe Moro hochsteigen. Das ist wirklich mit Mühe verbunden, und so verstehe ich das wir uns aufrappeln und weiter fahren sollen.
Beim Mittagessen in der Berghütte Cai
Wir nehmen wieder die Seilbahn und fahren wieder in den hohen Berg. Es ist ein Uhr und wir entscheiden uns Mittag zu essen.
Auf dem Alpe Moro kann man bei der Berghütte der Station halten, die auch zu Fuß erreichbar ist, oder bei der Berghütte Cai, zweihundert Meter von der Station entfernt, wo man auch übernachten kann und den Sonnen- Auf und Untergang sehen kann.
Wir ziehen die letztere vor und gewähren uns eine warme Mahlzeit bevor wir wieder auf die Piste zurückgehen. Auf dem Monte Moro ist es möglich mit einem belegten Brötchen oder mit den Spezialitäten der Valle Anzasca Mittag zu essen. Die Preise sind gut und es gibt verschiedene Promotionen für die Skifahrer.
Auf dem Moro fährt man Ski bis zum 1. Mai
Nach dem Mittagessen haben wir Zeit noch ein bisschen Ski zu fahren: der Schnee, trotz der Uhrzeit und der Saison, bleibt weiter schön kompakt und bei dieser Höhe leidet er gar nicht unter der Erhöhung der Temperatur. Auf dem Monte Moro kann man in der Tat bis zum langen Wochenende des 1. Mai Ski fahren.
Es ist Zeit ins Tal hinabzusteigen. Ich möchte nicht noch einmal den Rückweg bis zum Alpe Bill bewältigen und so entscheide ich mich die Seilbahn zu nehmen.
Giancarlo dagegen möchte noch einige Fotos schießen, so startet er mit den Skiern und wir machen den Treffpunkt an der Zwischenstation aus. Von dort aus, sind wir im Nu wieder in Staffa.
Pause an der Bar in der Piazza von Macugnaga
Eine Pause in der Ortschaft um in einer Bar auf der Piazza etwas zu trinken erscheint uns nötig und wir fühlen uns fast wie im Urlaub. Wir treffen hier ein paar Freunde die hier arbeiten und dann gehen wir noch am Touristikbüro vorbei um Cristina zu grüssen und wir setzen uns an ein Tischchen neben einer Gruppe von englischen Jugendlichen.
Macugnaga bestätigt sich wieder einmal als einen Skiort mit tausenden von Ressourcen, in der Lage voll und ganz die Bedürfnisse der Familien mit Kindern wie der Jugendlichen zu befriedigen, die auf der Suche nach Vergnügen sind, auf den Schnee sowie am Abend wenn die Skier einmal ausgezogen sind.
Natur, Vergnügen, Kultur und Tradition machen aus Macugnaga ein Dorf… mit tausenden von Gesichtern.
Bis zur nächsten Reportage!



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