Ein Tag im Schnee auf dem Belvedere von Macugnaga

Domenica 14 Marzo pranzo ossolano in Alta Val Formazza a chiusura del circuito di Ciaspolate 2010. Per iscriverti: infoturismo@distrettolaghi.it
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Postkarte von Macugnaga

Macugnaga hat es sicherlich nicht nötig präsentiert zu werden: ein renommiertes Touristisches Zentrum, das im Sommer wie im Winter von Touristen, die in der Nähe wohnen, besucht wird. Sie kommen aus Mailand, Varese und Novara, und viele haben hier ein Zweitwohnung. Aber hierher kommen auch Besucher aus dem Ausland, ganz besonders Engländer und Franzosen.

Die Wiege Walser, reich an Tradition und Kultur, liegt Macugnaga am Fuße des Monte Rosa und das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten ist wirklich groß: von typischen Berghotels zum Bed & Breakfast, bis zu einem Haus das für eine Woche oder für das ganze Jahr gemietet werden kann. Handelsbetriebe, Events, Veranstaltungen und Treffpunkte: Kurz und gut, Macugnaga, ist von allen Orten des Val d’Ossola, der ausgestatteste und modernste was die touristische Aufnahmefähigkeit angeht. Aber es ist auch eine Ortschaft in einem natürlichen Szenarium das unglaublich schön ist, und zuletzt sind es auch die Sportmöglichkeiten die man hier praktizieren kann, im Sommer wie im Winter.
Entlang der Valle Anzasca
Es ist Dienstag der 17. Februar und das Ziel unserer Reportage ist das Belvedere, eines der Skigebiete von Macugnaga. Der Tag ist auch auf dem Talboden ziemlich windig und so wissen wir das es auf den Pisten kalt sein wird und so rüsten wir uns aus und bekleiden uns gewissenhaft. Giancarlo und ich fahren von Domodossola ab und machen uns auf der Schnellstrasse des Simplon bis nach Piedimulera auf dem Weg, wo wir die Staatsstrasse verlassen und in die Landstrasse der Valle Anzasca einmünden. In etwas mehr als 30 Minuten, trotz der Bauarbeiten die hier für die Sicherheit der Fahrbahn in Gange sind, und erreichen die Perle des Rosa, 1327 Meter auf dem Berg.

Die Erste Tappe – Touristikbüro von Macugnaga

Den ersten Halt machen wir auf dem Hauptplatz des Ortes, wo sich das Touristikbüro befindet. Wir treffen Cristina die uns Touristisches Material aushändigt. Hier kann man alle Informationen einholen die die Ortschaften bieten: Broschüren, Attraktionen, die Liste der öffentlichen Lokale mit den entsprechenden Öffnungszeiten bis zum Veranstaltungskalender. Wir sind nach Macugnaga gekommen um Ski zu fahren, aber auch um eine einzigartige Attraktion zu besichtigen: das Pink Ice Hotel, ein Prototyp eines Hotels das komplett in Eis von dem napoletanischen Bildhauer Amelio Mazzella realisiert wurde. Es wurde auf dem Alpe Burki errichtet, 1581 Meter, direkt auf den Skipisten des Gebiets Belvedere.

Cristina zeigt uns einige Fotos von dem Hotel, und erklärt uns wie man das Belvedere erreichen kann. Wir lassen sie arbeiten und steigen ins Auto ein. Wir fahren durch den Ort und in fünf Minuten erreichen wir den großen Platz Pecetto, wo die Abfahrt der Sessellifte beginnt.

Hier wartet die Buergermeisterin auf uns, Giovanna Boldini, und der Beigeordnete Davide Rabbogliatti. Sie erzählen mir von dem Pink Ice Hotel, ein regelrechter Prototyp eines Hotels in verkürzter Version (Fläche von 54 Meter) mit einem Schlafzimmer, Rezeption, Bar und eine Reihe von Skulpturen aus Eis, mit Hilfe des Kollegen Pieritalo Torri di Carrara und Bruno Cappelletti aus Trento Valsugana. Das Hotel, so sagen sie mir, wurde am 14. Februar dieses Jahres eröffnet und bleibt bis zur Schneeschmelze am Leben, das heißt wahrscheinlich bis Anfang März.

Wir gehen zum Burki rauf

Am Ticketschalter begrüßen wir den Direktor der Anlagen, die von der Gesellschaft Monterosa Star geleitet werden, Filippo Besozzi. Die Gesellschaft leitet die zwei Skigebiete, Belvedere und Moro. Zwölf Angestellte die hier das ganze Jahr über beschäftigt sind, mit 18 Gehilfen in der Wintersaison die sich in den zwei Skistationen abwechseln.

Das Gebiet des Burki Belvedere, auf das wir uns heute konzentrieren, ist für Anfänger und Nicht-Experten geeignet. Es wird von zwei Sesselliften und einen Skilift serviert, bei der Abfahrt des Sessellifts gibt es auch ein Schulcamp für Kinder, mit einem Tapies Roulant und einen ebenen Platz um sich an die Skier zu gewöhnen.

Es sind 6 Pisten, von denen drei Blaue, die ziemlich leicht sind, und von dem ersten Sessellift serviert werden, von Pecetto bis zum Alpe Burki, und drei Rote, die mit dem zweiten Sessellift, vom Alpe Burki bis zum Alpe Belvedere, erreichbar ist. Man fährt von 1390 Metern Höhe von Pecetto los und kommt bis auf 2000 Meter hinauf zum Alpe Belvedere.
Und hier das Pink Ice Hotel

Wir steigen in den Sessellift und in circa einer Viertelstunde fahren wir auf einer Länge von 1601 Metern bis zum Alpe Burki rauf. Die Neugier auf das Pink Ice Hotel macht uns unruhig, und so entscheiden wir es sofort zu besichtigen. Wir steigen aus dem Sessellift aus und biegen nach rechts und nicht mal zehn Meter weiter sehen wir die Kuppel eines Iglus. Es ist das Eishotel, das an einem wunderschönen Aussichtspunkt steht und die Talebene dominiert.

Wir ziehen die Skier aus und begeben uns an den Eingang, der eine Art Lostrommel aus Eis darstellt.

Wir überschreiten die Schwelle und finden uns in der Halle des Hotels wieder: Eisbänke, eine kleine Bar mit vollen Weingläsern und ein Deckchen.

Das Umfeld ist wirklich gemütlich und die Temperatur angenehm (angesichts des Windes der Draußen weht ist es hier wirklich mild).

Auf der rechten Seite entdecken wir das Schlafzimmer: ein wunderschönes Doppelbett, mit einer Decke und ein paar Kissen. Wie sollen wir der Versuchung uns hineinzulegen widerstehen?

Die Matratze ist hart, aber das Gefühl ist toll, die Atmosphäre gedämpft, das Licht dezent. Hier geht es einen wirklich gut. Wir schnüffeln ein bisschen herum: hier wurde nichts dem Zufall überlassen, nicht mal die Einrichtung die mit zauberhaften Eisskulpturen verschönert wurde. Das „Pink Ice Hotel“, ist ein Prototyp das nächstes Jahr ein richtiges Hotel wird. Tatsächlich werden in der nächsten Wintersaison Pauschalangebote von 3 Nächten in eines der zahlreichen Hotels von Macugnaga, und eine Nacht im „Pink Ice Hotel“ vermarktet. Wir sind sicher das viele diese einzigartige und unvergessliche Erfahrung machen möchten: eine Nacht am Fuße des Monte Rosa, in einem Hotel das nur aus Eis besteht.
Man fährt Ski
Wir verlassen das Hotel: es ist an der Zeit die Pisten zu entdecken.

Wir beginnen entlang der Piste Burki runter zufahren und wir halten um den Skilift zu nehmen der die Wettbewerbspiste serviert.

Mühelos steigen wir hinab, die Pisten sind ziemlich einfach und schön breit, die auch für Nicht-Experten geeignet sind.

Wir fahren für eine gute halbe Stunde Ski, und fahren auch auf der anderen Piste die uns zur Verfügung steht runter, die Fontanone. Hier gibt es keinen Andrang, aber es gibt zahlreiche Skifahrer aus dem Ausland: viele Engländer, und Franzosen sowie Schweizer.

Es ist Mittagessenszeit und wir gehen nach Pecetto zurück, wo wir uns eine Pause gönnen und uns stärken (und uns vor dem Wind schützen) und begegnen den Direktor, Filippo Besozzi, der uns etwas mehr über das Belvedere erzählt.
Macugnaga geliebt von Engländern und Franzosen

Wir informieren uns sofort über die Touristen aus dem Ausland die wir beim Skifahren getroffen haben und Filippo bestätigt uns das die Weißen Wochen im Gange sind. In der Tat gibt es viele Engländer die es lieben ihre Ferien im Schnee von Macugnaga zu verbringen (und wir haben viele bemerkt die Skistunden nehmen) aber zusammen mit Ihnen, befinden sich hier auch Franzosen und Neuigkeit in diesem Jahr, holländische Touristen.
Der Direktor erklärt uns das die Pisten unter der Woche nicht besonders überfüllt sind, und das man deswegen in Ruhe Ski fahren kann ohne irgendwo anstehen zu müssen. Am Wochenende dagegen fallen die Skifahrer in Macugnaga ein, und der Ort wird durch hunderte von Touristen belebt.

Natürlich fehlen hier keine Dienstleistungen für Skifahrer: auf dem Gebiet sind zwei Skischulen aktiv und es gibt viele Sportgeschäfte im Ort in denen es möglich ist seine Ausrüstung auszuleihen.
Tausend Lösungen für einen Skipass
Auf dem Belvedere, wie auf dem Moro, ist es möglich den Skipass zu kaufen der unzählige Lösungen anbietet: ein einfacher Tagespass (Wochentags kostet er 22 Euro, an Feiertagen 27 Euro), bis zu den Wochenendpaketen, von drei bis fünf Tagen, und das Saison - Abonnement das zwei Tage gilt oder jeden Tag. Das Angebot ist wirklich groß und jeder kann seine eigene Formel wählen aufgrund seiner Bedürfnisse.

Es gibt auch einen Skipass für Anfänger die nur den Tapie Roulant in Pecetto und den ersten Sessellift bis zum Alpe Burki benutzen. Und die die nicht Ski fahren, können mit dem Sessellift hinauffahren um einen einfachen Spaziergang vorzunehmen oder um einen Kaffe oder Mittagessen auf dem Berg einzunehmen. Der Restaurantservice ist ziemlich groß: Es gibt zwei Bar Restaurants die an der Abfahrt des Sessellifts liegen, eine Berghütte auf der Station die man zu Fuß erreichen kann, eine Berghütte Cai die zweihundert Meter von der Station entfernt ist und wo es möglich ist zu übernachten, und zuletzt eine Bar die direkt auf den Pisten liegt und die man nur mit den Skiern erreichen kann.

Man fährt bis zum 1. Mai Ski
Dieses Jahr fährt man bis zum verlängerten Wochenende des 1.Mai Ski: eine sehr lange Saison, die Mitte November mit viel Schnee, schönen sonnigen Tagen begann. Es war nicht nötig Kunstschnee zu schießen, aber für die weniger glücklichen Saisons gibt es das Verschneiungsprogramm. Der Direktor sagt uns, dass 2010 wahrscheinlich auch die Sessellifte ausgetauscht werden und eine nächtliche Anlagenbeleuchtung verwirklicht werden soll.
Mit den Pelli auf die Pisten

Auf dem Belvedere gibt es viele Möglichkeiten für Liebhaber der Schneeschuhen und Pelli: während der Öffnungszeiten der Anlagen ist es tatsächlich möglich entlang der Pisten hochzusteigen, die sehr breit sind und geeignet sind um in Sicherheit auf dem Schnee zu wandern.
Und jetzt geht es hoch zum Belvedere

Wir verabschieden uns von Filippo und ziehen wieder die Skier an: man sagt uns das der Wind abgenommen hat und das auch der zweite Sessellift, der uns zum Burki auf 200 Meter Höhe auf den Belvedere bringt, geöffnet ist, und wir verlieren keine Zeit. Wir steigen mit dem Sessellift rauf und erreichen den Alpe Belvedere. Es kommt uns vor als könnten wir mit dem Finger den Monte rosa anfassen und das umliegende Panorama ist wirklich suggestiv.

Vom Alpe Belvedere gehen drei Pisten ab, die alle rot sind: Die Belvedere, die Ruonograbe und die Rifugio. Wir entscheiden uns entlang der Rifugio hinab zu begeben. Wir halten mehrere Male an um die umstehenden Berge zu bestaunen, und Giancarlo schießt einige Fotos. Hier gibt es einen unbeschreiblichen Frieden, der Berg, der wahrhaftige, ist eine lebendige und wahrnehmbare Anwesenheit. Es ist wirklich ein schönes Gefühl sich inmitten dieses Friedens zu befinden. Wir steigen bis zur Burki hinab, wo wir auf viele Kinder treffen die ihre Skistunden mit den Lehrern absolvieren, und dann bis nach unten, bis Pecetto.

Unser Tag ist zu Ende gegangen, und wieder einmal haben wir persönlich eine der schönsten Stationen unseres Skigebiets kennenlernen können. Das nächste Mal steigen wir bis zu 3000 Metern zum Moro rauf, um die anderen Gebiete von Macugnaga kennen zu lernen, und die ausgelassenen Freunde des Pink Snow Parks zu treffen.

Treffen bis zur nächsten Reportage

Miria, Community Manager



Photo gallery

Das Eisholtel im Burki
Die Abfahrt der Anlagen
Der Sessellift von Belvedere
Panorama
Panorama des Monds auf dem Belvedere

Video Gallery

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